Druckverfahren im Vergleich
Sublimationsdruck (SUB)
Der Sublimationsdruck zählt zu den sogenannten Transferdruckverfahren. Die Farbstoffe der vorgefertigten Transfers werden unter Einfluss von Wärme und Druck gasförmig und wandern so in die offenen Poren der Textilfaser. Dieser Prozess heißt Sublimation. Sobald Temperatur und Druck abnehmen schließen sich die Poren und der Farbstoff ist fest in der Faser verankert. Daraus resultiert eine sehr hohe Haltbarkeit. Die Drucke können gefaltet gelagert und kostengünstig transportiert werden.
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UV Druck
Der UV Druck gilt als besonders umweltfreundlich, da er keine flüchtigen organischen Substanzen enthält. Die Tinte wird direkt nach dem Auftrag auf die Oberfläche des Textils mit ultraviolettem (UV) Licht gehärtet. Anders als beim Sublimationsdruck dringt die Farbe also nicht in das Gewebe ein, sondern bildet auf dem Stoff eine satinierte Oberfläche. Dieses Verfahren ermöglicht gestochen scharfe und brilliante Textildrucke. Die UV-Aushärtung ermöglicht eine hohe Festigkeit des Drucks und bietet Schutz vor Vergilbung und ist somit auch für den Außeneinsatz geeignet. Die Drucke können nur aufgerollt gelagert und transportiert werden.
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SKU: 128000
VERFÜGBARKEIT: Auf Lager (-8 Produkte)
PRODUKTTYP: Textildruck
Bei jedem unserer Textilien sind die Gummikeder bereits angenäht, um eine einfache und schnelle Montage zu ermöglichen.
€68
Druckdaten optimieren
Anschnitt
Beim Anschnitt handelt es sich um den Bereich außerhalb des Zuschnitts, der im Anschluss zum Druck mit der Gummilippe vernäht wird. Um weiße Blitzer zu vermeiden sollte er pro Seitenlänge umlaufend 1% betragen. Bei Rahmenmaßen unter 2000 mm wird ein Anschnitt von 20 mm benötigt. Egal ob Foto oder graphisches Design: Der Hintergrund der Druckdatei sollte den gesamten Anschnittbereich ausfüllt.
Bei einem Rahmenmaß von 1000 x 3000 mm beträgt das Druckdatenmaß also 1040 x 3060 mm. Die in Layoutprogrammen üblichen Falz-, Schneide- oder Passermarken innerhalb des Datenformats dürfen nicht aktiviert sein.
Bei einem Rahmenmaß von 1000 x 3000 mm beträgt das Druckdatenmaß also 1040 x 3060 mm. Die in Layoutprogrammen üblichen Falz-, Schneide- oder Passermarken innerhalb des Datenformats dürfen nicht aktiviert sein.
Schutzbereich
Der Schutzbereich liegt innerhalb des Zuschnittes und beschreibt die Fläche innerhalb derer Texte, wichtige Teile eines Fotos, Logos oder andere Design-Elemente platziert werden sollten. Der Bereich außerhalb dieser Zone beträgt maximal 20 mm. Um Sicherzustellen, dass sämtliche Details im Endformat sichtbar bleiben, sollten alle wichtigen Elemente des Designs innerhalb des Schutzbereichs liegen. Die bedruckten Textilien weisen einen hohen Stretchanteil auf, sodass besonders bei großen Motiven die Gefahr besteht, dass randabfällige Elemente mit der Gummilippe im Rahmen verschwinden. Konturen und Umrandungen von gesamten Motiv werden nicht empfohlen. Sie können auf Grund der Flexibilität im Textil leicht uneben oder unzentriert ausfallen.
CMYK
Eine Prozessfarbe entsteht durch das Drucken bestimmter Farben in unterschiedlichen Rasterwinkeln. Im klassischen Vierfarbdruck den wir verwenden sind das die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die angelieferten Druckdaten sollten daher ausschließlich in reinem CMYK angelegt sein. Bei Verwendung von Lab oder RGB Farbräumen kann es zu Farbabweichungen kommen.
dpi
Die dpi Zahl gibt die Punktdichte bei der Bildreproduktion an und ist somit eine der Qualitätsaspekte im Druck. Die Abkürzung steht für dots per inch (Punkte pro Zoll). Je feiner die Punktdichte, umso besser vermischen sich diese Druckpunkte für das menschliche Auge und umso besser wird das Druckergebnis empfunden. Da wir auf einem texturierten Untergrund (Gewebe) drucken, benötigen wir mit 72 dpi eine geringere Auflösung (Punktdichte) als beispielsweise der Papierdruck (300dpi).